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Winterferien im Juli :-)

„Wer mehr hat, der kann auch mehr geben. Das klingt simpel und einleuchtend, und tatsächlich ist die Spendenbereitschaft in den reichen Industriestaaten des Westens traditionell hoch. Doch Wohlstand ist keine Voraussetzung für Großzügigkeit, und umgekehrt bedeutet ein steigendes Einkommen noch lange nicht, dass die Menschen auch vermehrt an andere denken.“

So beginnt die „Welt“ ihren Artikel vom 17.10.2019 mit dem Titel „Wo die großzügisten Menschen leben“. Er stellt die Ergebnisse einer Studie der Charities Aid Foundation (CAF) vor, welche seit 10 Jahren die Spendenbereitschaft weltweit beobachtet. Leider schafft es Deutschland (noch) nicht unter die Top 10. Folgende Fragen wurden den Teilnehmern der Studie gestellt:

  1. Haben Sie in den letzten 4 Wochen einem Fremden, der Hilfe benötigte, geholfen?
  2. Haben Sie in den letzten 4 Wochen einer wohltätigen Organisation Geld gespendet?
  3. Haben Sie in den letzten 4 Wochen sich ehrenamtlich in einer Organisation/einem Verein engagiert?

Bei der ersten Frage hat es Malawi ähnlich wie viele andere afrikanische Länder unter die ersten 10 geschafft. 64% beantworteten die Frage positiv, in Deutschland nur 56%. Weitere Ergebnisse findet man auf der Website von CAF.

Was gibt es Neues bei Kondanani?

Gerade liegen zwei Wochen „Winter“-Ferien hinter den Kondanani-Kindern. Grundsätzlich unterscheidet man eher zwischen Trocken- und Regenzeit, als zwischen Sommer und Winter. Aber die kühlen Temperaturen – tagsüber zwischen 12 und 23 Grad, nachts zwischen 5 und 15 Grad – bei nicht-isolierten Häusern ohne Heizung, lassen vor dem Hintergrund, dass in der Regenzeit täglich die 30 Grad überschritten werden, bei den Mitarbeitern ein winterliches Gefühl aufkommen und man hört regelmäßig die Aussage: „Es ist kalt!“ als Antwort auf die Frage: „Und was gibts Neues?“.

In der ersten Woche haben die Kinder selbstständig für eine Talente-Show geprobt. Freitagabend war dann die Aufführung. Die Siegergruppe ist in dem kleinen Video zu sehen und hat einen Grill-Abend gewonnen.

 

Letztes Wochenende standen dann Brettspiele, Puzzles und Ausmalbilder auf dem Programm.

 

Nebenbei wurden die wärmeren Tage für Umbaumaßnahmen an den Außenanlagen genutzt. Die Kühe nutzen den See zum Trinken, hinterlassen aber dabei häufig ihre Fladen. Deshalb soll ein zweiter kleiner See geschaffen werden, damit Kühe und Kinder ihre eigenen „Wasserstellen“ haben. Natürlich durften dort die Jungs ordentlich mit anpacken.

 

Die Lehrer hatten nur eine Woche frei. In der zweiten gab es interne Fortbildungen zu verschiedenen Themen.

 

Unser Wasserturm wächst. In den letzten Wochen sind fast 400€ für das Projekt eingegangen. Dafür sind wir sehr dankbar. Gleichzeitig braucht es noch weitere finanzielle Unterstützung, um den Turm fertigzustellen.

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