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Up-Date August 2019

Seit dem letzten Blog-Eintrag ist ein Monat vergangen, doch das heißt nicht, dass nichts passiert ist. Hier eine kleine Zusammenfassung, was sich in den letzten 4 Wochen bei Kondanani oder im Zusammenhang mit unserem Verein ereignet hat:

1. Besuch bei Kondanani

Zwei unserer Vereinsmitglieder sind nach etwas mehr als 2 Wochen in Malawi am 09. August wieder gut in Deutschland gelandet. Sie haben gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort ein kleinen Beitrag zum Ferienprogramm geleistet, bei dem es Gelände- und Staffelspiele und auch einen Theaterwettbewerb gab. Bei letzterem waren sie begeistert, wie fleißig die Kinder dafür geprobt haben und sie waren beeindruckt von den verschiedenen Talenten: die Kinder tanzten, schauspielerten, trugen tolle Kostüme und hatten viele originelle Ideen. Unsere Freunde hatten es als Teil der Jury sehr schwer, am Ende einen Sieger zu küren und nach dem kurzen Besuch wieder Abschied zu nehmen.

  

2. Der Container ist da!

Am 22. August ist der Container endlich in Malawi angekommen. Für die Mitarbeiter bei Kondanani war es eine große Freude, die langersehnten Gegenstände – vor allem auch für das Krankenhaus – endlich entgegennehmen zu können. Ein Zollbeamter war bei der Öffnung vor Ort und normalerweise kann man damit rechnen, dass man für die meisten Güter noch Einfuhrzölle zahlen muss, auch wenn es hier um gebrauchte Gegenstände bzw. gespendete Gegenstände geht. Dieser Zollbeamte begutachtete aber nur kurz den Inhalt und verabschiedete sich dann nach 20 Minuten. Für Afrika ein kleines Wunder! Der kurze Video-Clip sagt wahrscheinlich am meisten:

 

3. Ein Banner am Gartenzaun

Wer Aufmerksamkeit erregen will, muss beim Werben auch experimentierfreudig sein. Unsere neuste Aktion ist ein Banner am Gartenzaun gegenüber der stark befahrenen B6. Neben dem Banner haben wir für die vielen Fahrradfahrer und Spaziergänger noch einen wetterfesten Prospekthalter mit unsern Flyern angebracht. Wer noch Platz an seinem Gartenzaun hat, kann sich gern bei uns melden. Wir haben noch Prospekthalter und Flyer, die wir gern zur Verfügung stellen. Alle Werbemittel werden im Übrigen nicht von Spendengeldern bezahlt.

4. Wenn man noch dazulernt

Am 26. August war ich gemeinsam mit unserem Schatzmeister bei einem Seminar mit dem Titel „Professionell als ehrenamtlicher Schatzmeister im gemeinnützigen Verein“, was vom Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e.V. organisiert wurde. Wir haben uns gefreut, dass wir gemeinsam mit vielen anderen Ehrenamtlichen unser Wissen erweitern konnten und viele wertvolle Hinweise und Tipps von der Dozentin des Sächsischen Landeskuratoriums Ländlicher Raum e.V. erhalten haben. Ende des Jahres gibt es eventuell noch ein zweites Modul. Es ist uns wichtig, möglichst genau zu arbeiten und über aktuelle Regelungen informiert zu sein.

5. Up-Date zu Job

Es gibt noch keinen OP-Termin. Den müssen die Ärzte noch festlegen. Es gibt aber Neuigkeiten zu den Nachsorgeplänen. Kondanani UK hat sich dafür eingesetzt, dass die Nachsorge und vor allem die Sprechtherapie in Schottland stattfinden können. Sie haben nun eine Zusage erhalten. Natürlich werden auch aus medizinischer Sicht Bedenken geäußert, ob Job das Sprechen nach mehr als 15 Jahren Taubheit wieder erlernen kann, aber es wird ihm zumindest die Chance geboten und er wird von der staatlichen Gesundheitsfürsorge in Großbritannien betreut werden. Es wird immer noch Geld für die Reise- und Visakosten benötigt.

 

6. Up-Date zum Krankenhaus

Da der Container die noch notwendigen Geräte und Utensilien für den Start des Krankenhauses geliefert hat, rückt die Eröffnung näher. Es wurden bereits zwei Vorstellungsgespräche mit potentiellen (lokalen) Ärzten geführt, aber leider war noch keiner dabei, der für die Aufgaben dort geeignet gewesen wäre.

7. Blick nach vorn

Im Oktober werde ich gemeinsam mit meinem Vater nochmal nach Malawi fliegen. Annie (die Chefin vor Ort) hatte sich gewünscht, dass sie und ihre Mitarbeiter nach der Käseproduktion nun auch lernen, wie man Wurst macht. Also werden wir ihr den Wunsch erfüllen: Wir (oder besser mein Vater…) werden erstmal mit einem (glücklichen!) Schwein anfangen und allen Interessierten vor Ort zeigen, was man damit alles so Leckeres produzieren kann. Annie hat vorgesorgt und schon eine Räucherkammer bauen lassen. Einen anderen Raum hat sie schon für die Verarbeitung herrichten lassen. Wir sind gespannt – auf das, was uns erwarten wird und auf das, was sich vielleicht daraus entwickelt. Bisher sah die Verarbeitung eines Schweins bei Kondanani meist so aus:

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